Den wirksamsten Schutz bietet eine dichte Innenhülle um die Ware, ergänzt um einen trockenen Karton aus zweiwelliger Wellpappe und einen H-Verschluss mit mindestens 48 mm breitem Klebeband. Der Grund liegt im Material: Wellpappe nimmt Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf und verliert dabei einen erheblichen Teil ihrer Festigkeit. Feuchtigkeitsschutz setzt deshalb an vier Stellen an: beim Kartonmaterial, beim Verschluss, bei der Umhüllung der Ware und beim Klima in Lager und Transport.
Wie Wellpappe auf Feuchtigkeit reagiert
Wellpappe besteht aus Papier und Papier ist hygroskopisch. Das Material stellt sich auf die Luftfeuchtigkeit seiner Umgebung ein, bis ein Gleichgewicht erreicht ist. Der Transport-Informations-Service des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft nennt für Wellpappe einen üblichen Feuchtegehalt von 8 bis 14 Prozent. Als obere Grenze gilt eine Umgebung mit 70 Prozent relativer Luftfeuchte.
Zu trockene Wellpappe verarbeitet sich ebenfalls schlechter. Die Papierkommission des Verbands der Wellpappen-Industrie nennt 7 Prozent Feuchtegehalt als Untergrenze, um Rillplatzer zu vermeiden. Diesen Wert erreicht Wellpappe etwa im Normklima bei 23 Grad Celsius und 50 Prozent relativer Luftfeuchte. Liegt der Feuchtegehalt darunter, brechen die Rilllinien beim Falten auf.
An der Verpackung zeigen sich zu hohe Feuchtewerte in mehreren Formen:
- Weiche Wände: Der Karton verliert an Stapelstauchwiderstand und gibt unter Last nach.
- Verwerfungen: Die Deckschichten quellen unterschiedlich stark und die Flächen verziehen sich.
- Ablösende Verklebung: Die Leimverbindung zwischen Welle und Decke kann sich bei starker Durchfeuchtung lösen.
- Haftungsverlust beim Klebeband: Auf feuchter Oberfläche findet der Klebstoff keinen dauerhaften Halt.
- Verlaufende Kennzeichnung: Aufgedruckte Adressen und Etiketten werden unlesbar, wenn Wasser auf die Oberfläche gelangt.
Ist Wellpappe wasserdicht?
Ein üblicher Versandkarton hält kurzen Kontakt mit Feuchtigkeit aus. Über die Kanten und die offenen Wellenkanäle saugt er Wasser jedoch auf. Wasserdichten Schutz bietet erst eine zusätzliche Sperrschicht, entweder als Folie im Inneren oder als Beschichtung auf der Oberfläche.
Wie stark die Festigkeit sinkt
Die in Datenblättern angegebenen Festigkeitswerte gelten im Normklima bei 23 Grad Celsius und 50 Prozent relativer Luftfeuchte. Untersuchungen der Hochschule Bremerhaven, veröffentlicht beim Transport-Informations-Service, zeigen die Größenordnung des Rückgangs bei einem Anstieg von 40 auf 95 Prozent relativer Luftfeuchte und einer Temperatur von 20 Grad Celsius. Der Kantenstauchwiderstand sinkt dabei um rund 75 Prozent, der Stapelstauchwiderstand um rund 68 Prozent bei einwelliger und um rund 78 Prozent bei zweiwelliger Wellpappe. Für die Praxis heißt das: Die zulässige Stapelhöhe sinkt unter feuchten Bedingungen auf einen Bruchteil des geplanten Werts.
Woher die Feuchtigkeit kommt
Niederschlag beim Umschlag und bei der Zustellung
Bei der Verladung und bei der Ablage stehen Pakete im Freien. Regen und Schnee wirken dabei meist nur kurz ein, treffen aber direkt auf die Oberfläche. Kritisch sind die Kanten und die Klappenschlitze, weil dort Wasser in das Wellenprofil eindringt und über die offenen Wellenkanäle weiterläuft.
Kondenswasser durch Temperaturwechsel
Wechselt eine Sendung von einer kalten in eine warme Umgebung, unterschreitet die Oberfläche die Taupunkttemperatur der warmen Luft und Wasser schlägt sich nieder. Der Effekt tritt bei Nachtfahrten, bei Luftfracht und beim Einlagern von Ware aus einem unbeheizten Lager auf. Da sich das Kondenswasser gleichmäßig verteilt, wirkt es länger auf das Material ein als ein kurzer Regenschauer.
Feuchtigkeit aus der Ware selbst
Lebensmittel, Pflanzen, feuchte Textilien sowie frisch lackierte oder gereinigte Gegenstände geben Wasserdampf ab. In einem geschlossenen Karton sammelt sich diese Feuchtigkeit und wird von der Wellpappe aufgenommen. DHL empfiehlt deshalb, Gegenstände, die Feuchtigkeit abgeben können, vor dem Verpacken in einen dichten Kunststoffbeutel zu legen.
Wasserfester Karton: Material und Verschluss
Die erste Schutzschicht ist der Karton selbst. Wie gut er der Feuchtigkeit standhält, hängt von den verwendeten Papieren, von der Verleimung und von der Oberfläche ab.
- Kraftliner als Deckschicht: Der hohe Frischfaseranteil sorgt für eine festere, gleichmäßigere Oberfläche und für eine höhere Restfestigkeit, wenn das Material Feuchtigkeit aufnimmt. Die Unterschiede erklärt der Beitrag zu Kraftliner und Testliner.
- Nassfeste Papiere: Dem Faserstoff werden Nassfestmittel auf Harzbasis zugesetzt, sodass die Faserbindungen auch in feuchtem Zustand halten.
- Nassfeste Verleimung: Dem Stärkeleim werden spezielle Harze zugesetzt, die die Klebefuge zwischen Welle und Decke auch bei Durchfeuchtung stabil halten.
- Zweiwellige Wellpappe: Zwei Wellen und eine Zwischendecke halten mehr Reserve vor, wenn die Festigkeit durch Feuchtigkeit sinkt. Die Formate stehen unter Zweiwellige Kartons.
- Beschichtungen: Eine Kaschierung mit Polyethylen bildet eine Sperrschicht, erschwert allerdings das Recycling. Wasserabweisende Dispersionsbeschichtungen und Barrierepapiere sind repulpierbar und bleiben altpapiertauglich. Angesichts der Recyclingfähigkeitsanforderungen der EU-Verpackungsverordnung ab 2030 werden solche Beschichtungen häufiger eingesetzt.
Nassfest, wasserabweisend und wasserdicht auseinanderhalten
Die drei Begriffe beschreiben unterschiedliche Eigenschaften. Nassfest bedeutet, dass Faserbindung und Verklebung auch bei Durchfeuchtung halten, der Karton also nicht auseinanderfällt. Wasserabweisend bezieht sich auf die Oberfläche und darauf, wie langsam sie Wasser aufnimmt. Wasserdicht ist erst eine geschlossene Sperrschicht. Eine nassfeste Ausrüstung hält den Karton zusammen. Die Stapelfestigkeit sinkt mit steigender Feuchte trotzdem.
Cobb-Wert als Kennwert für die Wasseraufnahme
Wie viel Wasser eine Papieroberfläche aufnimmt, beschreibt der Cobb-Wert. Gemessen wird nach DIN EN ISO 535 die Wasseraufnahme in Gramm pro Quadratmeter innerhalb einer festgelegten Zeit, üblicherweise 60 Sekunden. Ein niedriger Cobb-Wert steht für eine stärker wasserabweisende Oberfläche. Über den Cobb-Wert lassen sich nässegeschützte Qualitäten bei der Beschaffung direkt miteinander vergleichen.
Der H-Verschluss
Der Verschluss entscheidet mit darüber, wo Wasser eindringt. DHL nennt im Verpackungsleitfaden reißfeste selbstklebende Verschlussbänder mit einer Mindestbreite von 48 mm und empfiehlt, den Mittelschlitz und die Randschlitze in Form eines H zu verkleben. Dieser H-Verschluss deckt genau die Fugen ab, an denen Wasser sonst zwischen die Klappen läuft.
Klebeband haftet auf feuchter Wellpappe schlecht. Ein Karton, der beschlagen ist oder Feuchtigkeit aus dem Lager mitbringt, nimmt das Band nur unzureichend an, sodass der Verschluss von Anfang an geschwächt ist. Wo trockene Oberflächen im Packbetrieb nicht sicher zu gewährleisten sind, kommt nassklebendes Papierband infrage, das mit Wasser aktiviert wird und in die Faser einzieht. Die Bandsortimente stehen unter Klebebänder.
Adressträger vor Wasser schützen
Ohne lesbare Adresse kann die Sendung nicht zugestellt werden und geht in die Nachforschung. Thermodirekt-Etiketten verlaufen bei Nässe besonders schnell. Ein Klarsichtstreifen über dem Etikett oder eine Lieferscheintasche hält die Kennzeichnung trocken. Eine zweite Adresskarte im Inneren des Kartons hilft, wenn das äußere Etikett trotzdem verloren geht.
Wasserdicht verpacken: Beutel, Folien und Polster
Den unmittelbaren Schutz übernimmt die Umhüllung im Karton. Eine dichte Innenhülle hält Wasser von der Ware fern, auch wenn die äußere Wellpappe bereits Feuchtigkeit aufgenommen hat.
Für Flüssigkeiten empfiehlt DHL, den Behälter in eine wasserdicht verschließbare Kunststofftüte zu geben, zusätzlich saugfähiges Innenverpackungsmaterial einzulegen und das Ganze in einen stabilen Karton aus zweiwelliger Wellpappe zu setzen. Das Aufsaugmaterial muss die Flüssigkeitsmenge im Bruchfall vollständig aufnehmen können. Bei nässeempfindlicher Ware ist der Aufbau derselbe, die Hülle hält dann Wasser von außen ab. Zuerst kommt die Ware in einen dichten Kunststoffbeutel, dann folgt das Polster, zuletzt der Karton.
| Material | Hält Wasser ab | Polsterwirkung | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Verschweißter Kunststoffbeutel | ja, bei dichtem Verschluss | keine | Innenhülle für nässeempfindliche Ware |
| Luftpolsterfolie | teilweise, hält Spritzwasser ab | hoch | Empfindliche Oberflächen, Elektronik, Glas |
| Packpapier und Papierpolster | nein, nimmt Wasser auf | mittel | Hohlraumfüllung bei trockener Route |
| Verpackungschips aus Stärke | nein, löst sich bei Nässe auf | hoch | Trockene Sendungen, kompostierbar |
| Verpackungschips aus Polystyrol | ja, bleibt formstabil | hoch | Sendungen mit Feuchterisiko |
| Folientaschen | ja, wasserabweisende Folie | keine | Flache, unempfindliche Ware |
Locker umwickelte Luftpolsterfolie hält Spritzwasser ab und wirkt als Polster. Eine dichte Barriere entsteht daraus erst, wenn die Ware allseitig eingeschlagen und die Folie an allen Nähten verschlossen oder verschweißt wird. Dampfdicht schließen erst Verbundfolien mit Aluminiumschicht ab.
Einen vollständigen Vergleich der Polstermaterialien mit ihren übrigen Eigenschaften liefert der Beitrag zu den Paket-Füllmaterialien.
Vor Nässe schützen: Kennzeichnung nach DIN EN ISO 780
Für den Hinweis auf nässeempfindliche Sendungen gibt es ein genormtes Symbol. DIN EN ISO 780 beschreibt die Handhabungskennzeichen für Verpackungen, darunter den aufgespannten Regenschirm mit Regentropfen für die Aussage „Vor Nässe schützen“. Das Zeichen wird schwarz auf hellem Grund aufgebracht. Eine feste Position schreibt die Norm für dieses Symbol nicht vor. In der Praxis wird es auf zwei benachbarten Seiten nahe der oberen Kante angebracht, damit es aus jeder Richtung sichtbar bleibt.
Die Kennzeichnung richtet sich an alle, die die Sendung anfassen, begründet aber keinen eigenen Anspruch gegenüber dem Versanddienstleister. Sie wirkt zusätzlich zu einer schützenden Verpackung. Im standardisierten Paketumschlag mit automatischer Sortierung wird das Symbol ohnehin nur begrenzt beachtet, bei Stückgut und Palettensendungen mit manueller Handhabung wirkt es zuverlässiger.
Trockenmittel und Silica Gel: wann sie sich lohnen
Reicht die Umhüllung allein nicht aus, kommen Trockenmittel infrage. Trockenmittelbeutel enthalten hygroskopische Stoffe wie Silica Gel oder Trockenton und entziehen der eingeschlossenen Luft Wasserdampf.
DIN 55473 legt die Trockenmitteleinheit als Bezugsgröße fest. Eine Einheit nimmt bei 23 Grad Celsius und 40 Prozent relativer Luftfeuchte mindestens 6,0 Gramm Wasserdampf auf. Wie viele Einheiten eine Sendung benötigt, wird nach DIN 55474 berechnet. Die Rechnung berücksichtigt das Luftvolumen der Verpackung, die Fläche der Umhüllung, deren Wasserdampfdurchlässigkeit, die Masse der hygroskopischen Packstoffe und Güter im Inneren, die Transportdauer und das erwartete Klima.
Trockenmittel wirken nur innerhalb einer dampfdicht verschlossenen Umhüllung, etwa in einer verschweißten Sperrschichtfolie. In einem lediglich zugeklebten Karton strömt ständig Umgebungsluft nach, sodass der Beutel nach kurzer Zeit gesättigt ist.
Für den Paketversand über wenige Tage sind Trockenmittel deshalb selten erforderlich. Sinnvoll werden sie bei Seefracht, bei Lagerung über mehrere Monate und bei korrosionsgefährdeten Metallteilen, also überall dort, wo die Ware ohnehin eingeschweißt wird. Bei Metallteilen wird häufig zusätzlich VCI-Papier oder VCI-Folie eingesetzt, deren flüchtige Korrosionsinhibitoren auch dann noch wirken, wenn das Trockenmittel gesättigt ist.
Kartons richtig lagern: Luftfeuchte und Temperatur
Ein Karton, der bereits feucht verarbeitet wird, schützt die Ware nur eingeschränkt. Aus der oberen Grenze von 70 Prozent relativer Luftfeuchte und dem Rillplatzer-Risiko im trockenen Bereich ergibt sich für die Lagerung ein Korridor von etwa 50 bis 70 Prozent relativer Luftfeuchte. Unterhalb von 50 Prozent steigt das Risiko von Rillplatzern, oberhalb von 70 Prozent kostet jede zusätzliche Feuchtigkeit Stapelfestigkeit. Entscheidend ist ein möglichst konstantes Klima ohne starke Schwankungen. Für den Transport von Wellpappe als Ladung nennt der Transport-Informations-Service 0 bis 25 Grad Celsius mit einem Optimum bei 20 Grad.
- Kartonstapel auf Paletten setzen und den direkten Kontakt zum Boden vermeiden.
- Abstand zu Außenwänden und zu Toren halten, an denen Kondenswasser entsteht.
- Angebrochene Paletten mit einer Haube abdecken, wenn das Lager nicht klimatisiert ist.
- Kartons vor dem Verarbeiten mehrere Stunden im Packraum akklimatisieren lassen.
- Ältere Bestände zuerst verbrauchen, damit keine Charge dauerhaft unten im Stapel verbleibt.
Der Grund für die ersten beiden Regeln: Ein Stapel mit direktem Kontakt zu Boden oder Außenwand nimmt Feuchtigkeit aus dem Bauwerk auf. Die unteren Lagen werden weich, während die oberen trocken bleiben. Der Unterschied fällt häufig erst auf, wenn die unteren Kartons bereits gepackt sind.
Im Transport sammelt sich Feuchtigkeit bevorzugt im oberen Bereich geschlossener Container und Aufbauten, weil warme Luft aufsteigt und an der kühleren Decke kondensiert. Sendungen in der obersten Lage sind daher stärker gefährdet als solche in mittlerer Höhe.
Checkliste für Sendungen mit Feuchterisiko
- 1Nässeempfindliche Ware in eine dichte Innenhülle packen und diese verschließen.
- 2Polster wählen, das bei Nässe formstabil bleibt.
- 3Zweiwellige Wellpappe einsetzen, wenn die Sendung schwer, zerbrechlich oder stapelbelastet ist.
- 4Alle Klappenschlitze mit mindestens 48 mm breitem Band im H-Verschluss abkleben.
- 5Adressträger wasserfest ausführen und eine Adresskarte ins Innere legen.
- 6Bei Stückgut und Paletten das Symbol nach DIN EN ISO 780 aufbringen.
- 7Nur trockene, akklimatisierte Kartons verwenden.
Material für den Feuchtigkeitsschutz
Bei Sendungen mit Feuchterisiko greifen Karton, Polster und Verschluss ineinander.
- Zweiwellige Kartons mit zusätzlicher Festigkeitsreserve.
- Luftpolsterfolie als Polster und Umhüllung in einem.
- Luftpolstertaschen für kleine, empfindliche Sendungen.
- Klebebänder für den H-Verschluss aller Klappenschlitze.
Häufige Fragen zum Feuchtigkeitsschutz
Wie mache ich einen Karton wasserdicht?
Wasserdicht wird eine Sendung über eine Sperrschicht im Inneren, also über einen verschlossenen Kunststoffbeutel oder eine allseitig eingeschlagene Folie um die Ware. Der Karton allein erreicht das mit vertretbarem Aufwand nicht. Für dauerhaften Nässekontakt gibt es beschichtete Qualitäten, etwa mit Polyethylen kaschierte oder dispersionsbeschichtete Wellpappe.
Welches Klebeband hält auf feuchter Wellpappe?
Selbstklebende Bänder brauchen eine trockene, staubfreie Oberfläche. Auf leicht feuchter Pappe zieht nassklebendes Papierband besser, weil es mit Wasser aktiviert wird und in die Faser einzieht. In jedem Fall gilt eine Mindestbreite von 48 mm und der H-Verschluss über alle Klappenschlitze.
Wie viele Trockenmitteleinheiten braucht eine Sendung?
Die Menge wird nach DIN 55474 berechnet, die Eingangsgrößen sind oben aufgeführt. Eine pauschale Angabe je Karton führt regelmäßig zu einer Unterdosierung, weil vor allem Holz, Papier und Textilien viel Wasser binden.
Hilft Stretchfolie um den Karton?
Eine Stretchfolie um das Paket hält Spritzwasser ab, dichtet aber nicht vollständig ab. Sie kann Kondenswasser zusätzlich einschließen, das dann nicht mehr abtrocknet. Für einzelne Pakete schützt eine Innenhülle um die Ware zuverlässiger. Bei der Sicherung ganzer Paletten bleibt Stretchfolie das übliche Mittel.
Was bedeutet das Regenschirm-Symbol auf einem Paket?
Der aufgespannte Regenschirm mit Regentropfen ist das Handhabungskennzeichen für „Vor Nässe schützen“ nach DIN EN ISO 780. Es weist darauf hin, dass die Sendung trocken zu lagern und zu transportieren ist. Ein durchsetzbarer Anspruch gegenüber dem Versanddienstleister entsteht daraus nicht.
Was tun, wenn ein Paket durchnässt ankommt?
Der Zustand gehört vor dem Öffnen aufs Foto, danach folgt die Schadenmeldung beim Zusteller oder über das Onlineformular. Äußerlich erkennbare Schäden sind nach § 438 HGB spätestens bei Ablieferung anzuzeigen, äußerlich nicht erkennbare innerhalb von sieben Tagen. Die Verpackung bleibt als Nachweis erhalten. Das weitere Vorgehen beschreibt der Beitrag zur Haftung beim Transportschaden.